La Corte
Offenes Wohnkonzept mit Charakter
Designküchen
Wenn Küche, Essplatz und Wohnzimmer ein Raum sind, muss die Küche als Möbel bestehen – nicht als Arbeitszeile mit Geräten. Genau dafür planen wir sie.
Designküchen
Materialwechsel, Sichtachsen und Ruhe – die drei Hebel im offenen Wohnraum.
In offenen Grundrissen konkurriert die Küche mit dem Wohnbereich um Aufmerksamkeit. Der Weg dorthin geht über drei Entscheidungen: Erstens die Materialien – Keramik, Glas, Naturstein und Lack lesen sich als Möbel, nicht als Einbauküche. Zweitens die Sichtachsen – was man vom Sofa aus sieht, muss ruhig sein: keine Haube, keine Geräteparade, keine offene Arbeitsfläche mitten im Blickfeld. Drittens die Geräuschkulisse, die man erst nach dem Einzug bemerkt.
Praktisch heißt das oft: Die Arbeitszeile mit Spüle, Backofen und Vorratsschränken wandert an die Wand oder hinter eine Hochschrankfront. Sichtbar bleibt eine Insel mit Kochfeldabzug, einer durchgehenden Platte und einer sauberen Kante. Alles andere lässt sich zumachen.
Für die Beleuchtung planen wir zwei Ebenen: helles, neutrales Arbeitslicht auf der Platte und eine warme, dimmbare Wohnlichtebene für den Abend. Der Unterschied zwischen einer guten und einer sehr guten Designküche ist am Abend meist nur das Licht.
Im Detail
Material
Eine durchgehende Keramikplatte, an der Insel seitlich heruntergezogen, ist das prägendste Element vieler Designküchen. Sie ist hitzefest, säurefest, schnittfest und praktisch unverwüstlich – und sie erlaubt Wangen bis zum Boden, wodurch die Insel wie ein monolithischer Block wirkt.
Naturstein ist die lebendigere Alternative: Jede Platte ist ein Unikat, mit Adern, die man vorher gemeinsam auswählt. Er braucht je nach Stein eine Imprägnierung und verzeiht bei Rotwein und Zitrone weniger. Beides zeigen wir Ihnen in Originalgröße, bevor Sie sich festlegen.
Grundriss
Die eleganteste Küche im offenen Raum ist die, die man schließen kann. Eine durchgehende Hochschrankzeile nimmt Backofen, Dampfgarer, Kaffeemaschine und Vorräte auf – im Alltag offen, beim Essen mit Gästen zu. Dahinter darf es arbeitstauglich zugehen; von außen bleibt eine ruhige Fläche.
Gleiches gilt für den Übergang zum Wohnraum: Wir setzen den Materialwechsel bewusst und nicht zufällig – etwa Fronten in Holz auf der Wohnzimmerseite der Insel, Lack oder Keramik auf der Arbeitsseite.
Licht & Übergang
Tagsüber sieht fast jede Designküche gut aus. Der Unterschied zeigt sich abends: Wenn nur ein grelles Deckenlicht bleibt, wirkt der Raum kalt. Wir planen deshalb Nischenlicht, Sockellicht, Licht im Hochschrank und eine dimmbare Ebene über Insel und Esstisch – getrennt schaltbar.
Praktisch heißt das: zwei getrennt schaltbare Lichtkreise, damit derselbe Raum mittags Arbeitsplatz und abends Wohnzimmer sein kann. Diese Trennung muss elektrisch vorbereitet sein – nachträglich wird sie teuer.
Materialien
Vier Oberflächen, die im offenen Wohnraum als Möbel funktionieren.
| Material | Wirkung | Belastbarkeit | Zu beachten |
|---|---|---|---|
| Keramik | Ruhig, steinartig, monolithisch | Sehr hoch | Hohes Gewicht, exakte Planung nötig |
| Naturstein | Unikat, lebendige Adern | Hoch | Je nach Stein imprägnieren |
| Lack matt | Tief, samtig, farbstark | Mittel | Anti-Fingerprint empfehlenswert |
| Glasfront | Klar, spiegelnd, leicht | Hoch | Zeigt Fingerabdrücke |
Passende DAN Modelle
Aus der Praxis
Häufige Fragen
Die moderne Küche optimiert Funktion und Optik der Küche selbst. Die Designküche denkt zusätzlich den Raum mit: Sie soll im offenen Wohnbereich als Möbel bestehen. Das führt zu anderen Materialien, verdeckten Arbeitszonen und einer eigenen Lichtplanung.
Ja. Keramik ist hitzefest, säurefest und schnittfest – Sie können eine heiße Pfanne abstellen, ohne dass etwas passiert. Empfindlich ist sie nur gegenüber punktuellen Schlägen an Kanten und Ausschnitten, weshalb der Zuschnitt exakt geplant werden muss.
Das hängt vor allem am Kochfeldabzug, am Geschirrspüler und an der Raumakustik. Wir planen leise Geräte ein und achten auf schallschluckende Flächen – gerade in Räumen mit viel Glas und Estrich macht das den entscheidenden Unterschied.
In der Regel sechs bis zehn Wochen ab Auftrag. Bei Naturstein kann ein zusätzlicher Termin zur Plattenauswahl dazukommen, bei Sonderfarben rechnen wir mit ein bis zwei Wochen mehr. Den genauen Termin bekommen Sie mit dem Angebot.
Nächster Schritt
Beratung und 3D-Planung sind kostenlos und unverbindlich, das Aufmaß ist im Auftrag enthalten. Kommen Sie ins Studio am Bleichenweg beim DEZ – oder rufen Sie einfach an.