Classico
Der Landhaus-Klassiker von DAN
Landhausküchen
Rahmenfront, gedeckte Farbe, ehrliches Holz – und dahinter dieselbe Technik wie in jeder modernen Küche. So bleibt der Landhausstil warm, statt museal zu wirken.
Landhausküchen
Der Unterschied liegt in der Zurückhaltung: wenige Zierelemente, dafür gute Proportionen.
Landhausküchen scheitern selten am Material und fast immer an der Dosierung. Wenn Rahmenfront, Zierleiste, Kranzprofil, Säule, Tellerbord und geflieste Nische zusammenkommen, entsteht Dekoration statt Küche. Wir planen den Stil deshalb reduziert: Rahmenfront in einem gedeckten Ton, eine Arbeitsplatte mit Charakter, ein warmes Metall bei den Griffen – und sonst Ruhe.
Für Tiroler Häuser kommt ein zweiter Punkt dazu: Altbau ist selten rechtwinklig. Schiefe Wände, tiefe Fensterlaibungen, ein Kaminzug in der Ecke. Genau dort zahlt sich Maßfertigung aus. Passleisten, angepasste Sockelhöhen und Sonderbreiten kosten bei DAN keinen Aufpreis für Sonderanfertigung, weil ohnehin auf Maß gefertigt wird.
Und die Technik bleibt heutig: Vollauszüge mit Selbsteinzug, Induktion, Geschirrspüler mit voll integrierter Front. Der Landhauslook steckt in der Front, nicht im Bedienkomfort.
Im Detail
Fronten
Eine Rahmenfront besteht aus einem umlaufenden Rahmen und einer eingesetzten Füllung. Wie stark der Landhauscharakter wird, entscheidet die Rahmenbreite: schmal gehalten wirkt die Küche modern-klassisch, breit gerahmt wird sie deutlich traditioneller. Wir zeigen Ihnen beides nebeneinander, weil man den Unterschied auf Fotos kaum sieht und im Raum sofort.
Bei der Farbe raten wir zu gedeckten, leicht gegrauten Tönen. Sie vertragen sich mit Tiroler Holzböden, mit Altbau-Fenstern und mit dem Licht im Inntal – reine Buntfarben tun das selten.
Arbeitsplatte
Massivholz ist der klassische Partner der Rahmenfront und der einzige Belag, der mit den Jahren schöner wird. Er verlangt aber Pflege: nachölen, kein stehendes Wasser, Schnittspuren gehören dazu. Wer das nicht möchte, bekommt mit Keramik in warmer Steinoptik fast dieselbe Anmutung ohne jede Pflege.
Ein häufiger Mittelweg in unseren Planungen: Keramik oder Naturstein an der Arbeitszeile, Massivholz auf der Insel oder am Tresen. Dort, wo gearbeitet wird, steht Robustheit – dort, wo man sitzt, steht Wärme.
Grundriss
Die Landhausküche ist historisch der Raum, in dem gelebt wurde – nicht der Raum, in dem gearbeitet wurde. Deshalb planen wir sie fast immer gemeinsam mit dem Essplatz: Bank an der Wand, Tisch in Eiche, offene Regalfläche für das, was man gerne sieht.
Wichtig ist dabei der Übergang zum Wohnraum. Wir planen den Essplatz gleich mit ein, damit Sitzabstände, Beleuchtung und Wege von Anfang an zusammenpassen – und nicht später improvisiert werden müssen.
Materialien
Was im Alltag wirklich zählt – ohne Beschönigung.
| Material | Anmutung | Pflegeaufwand | Hitze & Kratzer |
|---|---|---|---|
| Massivholz | Warm, lebendig, wird schöner | Regelmäßig ölen, kein stehendes Wasser | Empfindlich |
| Naturstein | Unikat, edel, kühl | Imprägnierung je nach Stein | Sehr gut |
| Keramik | Steinoptik, sehr ruhig | Praktisch pflegefrei | Hervorragend |
| Laminat Holzdekor | Holzoptik, günstig | Feucht abwischen genügt | Gut, Kanten beachten |
Passende DAN Modelle
Aus der Praxis
Häufige Fragen
Sehr gut sogar – Stuck, hohe Räume und tiefe Fensterlaibungen vertragen sich mit Rahmenfronten besser als mit Hochglanz. Wichtig ist die Maßarbeit: Altbauwände sind selten gerade, wir gleichen das mit Passleisten und angepassten Korpusbreiten aus.
Nicht grundsätzlich. Eine lackierte Rahmenfront liegt über einer glatten Melaminfront, eine Massivholzfront deutlich darüber. In Holznachbildung ist der Landhausstil aber kaum teurer als eine moderne Küche in vergleichbarer Ausstattung.
Ja, bei geölten Massivholzplatten etwa ein- bis zweimal jährlich, in den ersten Monaten auch öfter. Der Aufwand ist überschaubar, aber er gehört dazu. Wenn Sie das nicht möchten, ist Keramik in warmer Holz- oder Steinoptik die pflegefreie Alternative.
Selbstverständlich. Induktionskochfeld, vollintegrierter Geschirrspüler, Backofen mit Dampffunktion und sogar ein Kochfeldabzug lassen sich vollständig hinter klassischen Fronten unterbringen. Der Stil steckt in der Front, nicht in der Technik.
Gedeckte, leicht gegraute Töne funktionieren im Tiroler Licht am besten: Fjordgrün, Salbei, Sandbeige, Graphit und gebrochenes Weiß. Reine Buntfarben wirken schnell aufdringlich, besonders in Kombination mit Holzböden.
Nächster Schritt
Beratung und 3D-Planung sind kostenlos und unverbindlich, das Aufmaß ist im Auftrag enthalten. Kommen Sie ins Studio am Bleichenweg beim DEZ – oder rufen Sie einfach an.